Krankenversicherungen - Schweiz

Abtreiben ist Privatsache

Januar 28th, 2010

Bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre, soll das Volk über eine Initiative zum Thema Abtreibung befinden. Ein Initiativkomitee um den Schwyzer SVP-Nationalrat Peter Föhn will den Schwangerschaftsabbruch zur Privatsache erklären und die Krankenkassen von obligatorischen Leistungen befreien. Ein Thema, das nicht ohne emotionale Diskussionen auskommen wird, wie die Vergangenheit gezeigt hat.

Der Schwyzer SVP-Nationalrat Peter Föhn hat in diesem Zusammenhang eine Volksinitiative lanciert, wonach künftig in der Schweiz Schwangerschaftsabbrüche nicht mehr von der obligatorischen Krankenversicherung bezahlt werden sollen. Dem überparteilichen Komitee, das die Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache»  unterstützen will,  gehören bürgerliche und christliche Parteien an . Ziel sei es aber nicht, so Peter Föhn, die grundsätzliche Möglichkeit eines straffreien Schwangerschaftsabbruchs in der Schweiz zu verhindern. Vielmehr sei der Vorstoss als Sparmassnahme zu verstehen, denn man wolle den “Leistungskatalog der obligatorischen Krankenversicherung von «fragwürdigen Leistungen» zu entlasten” – so der SVP-Politiker.

Weitere Massnahmen geplant

Bereits im Sommer 2009 reichte Föhn im Bundesparlament eine gleich lautende Motion zum ein, blitze aber beim Bundesrat ab. Dieser Vorstoss als Volksbegehren sei nun ein weiterer Versuch, Krankenkassen von unnötigen Leistungen zu befreien. Ein Schwangerschaftsabbruch sei nämlich keine Krankheit und Leistungen seien nur ausnahmsweise zu gewähren, wenn die Schwangerschaft auf eine Vergewaltigung zurückgeht oder wenn eine ernsthafte Gefährdung des Lebens der Mutter besteht. Neben der Unterschriftensammlung für diese Initiative, will das Komitee auch weitere “unnötige” Leistungen der Krankenkassen streichen lassen, so zum Beispiel nicht erforderliche Kaiserschnitte, Geschlechtsumwandlungen, sowie Schönheitsoperationen wie Brustvergrösserungen oder -verkleinerungen.

Zweimal stimmte das Schweizer Volk in jüngster Vergangenheit über themenähnliche Vorlagen ab. 2002 wurde die Fristenlösung mit 72% Ja-Stimmen gutgeheissen, wonach Schwangerschaftsabbrüche bis zur 12. Woche straffrei bleiben. Die im Vorfeld emotional diskutierte Initiative «für Mutter und Kind», die nur medizinisch indizierte Abtreibungen zulassen wollte, wurde damals mit 82 % Nein-Stimmen verworfen.

Derzeit herrscht eine gewisse Unklarheit darüber, ob die Krankenkassenprämien von 18 Kassen bereits im Sommer wieder ansteigen könnten. Der Krankenkassenverband santésuisse und das Bundesamt für Gesundheit trugen diese Diskussion mehr oder weniger in der Öffentlichkeit aus, ohne dem Konsumenten eine wirkliche Hilfe zu sein. Die Frage bleibt nämlich: können die Prämien schon im Sommer wieder steigen?

Die Antwort lautet: Sie steigen vielleicht. Zuletzt krebste das BFG nämlich wieder zurück und verweist auf gesetzliche Bestimmungen, wonach solche Anträge individuell geprüft werden müssten. An der Haltung des Bundesamtes wird wohl auch ein Gesetzesartikel nichts ändern. Dennoch soll an dieser Stelle den für Versicherte wesentliche Passus der gesetzlichen Bestimmungen noch einmal klar erläutert werden: Nimmt eine Krankenversicherung eine ausserordentliche Prämienerhöhung vor, hat der Versicherte das Recht die Krankenkasse per Datum der Erhöhung zu wechseln. Um welche 18 Kassen es sich handelt ist derweil nicht bekannt, es handle sich um “kleine Kassen” heisst es aus dem Departement – offene Kommunikation sieht andes aus.

Derzeit lassen sich Tausende von Versicherten Offerten von verschiedenen Gesellschaften erstellen. Um diese auszuarbeiten – so meldete die Nachrichtensendung des Schweizer Fernsehens „10vor10“ – würden viele Überstunden der Angestellten fällig. Ein einzelner Wechsel verursache Kosten von rund 50 Franken, werden Kunden durch Makler vermittelt, würden Provisionen von mehreren hundert Franken bezahlt. alles in Allem kostet ein Jahr mit vielen Wechseln bis zu 200 Millionen Franken.

Es geht auch günstiger und vor allem viel schneller: Mit dem Online-Vergleichsdienst kkvergleich.ch können innerhalb weniger Minuten Prämien verglichen werden. Sie wissen sofort wie viel Prämien im nächsten Jahr zu bezahlen sind – und wie hoch das Sparpotential ist! Lassen Sie sich nur die wirklich interessanten Offerten zukommen – garantiert ohne Tricks der Gesellschaften, denn das Onlineangebot von kkvergleich.ch ist nicht nur kostenlos, sondern völlig unabhängig!

18 Krankenkassen könnten ihre Prämien schon per Mitte 2010 erneut erhöhen. Dies sagt Felix Schneuwly, Sprecher des Krankenkassenverbands santésuisse und legt Wert darauf, dass man den Bundesrat frühzeitig darüber informiert habe, das zuständige Departement aber auch jene viel zu tief angesetzten Prämienanträge bewilligt habe. Dass es nicht zu einem Prämienschock Mitten im Jahr kommen muss, dafür gibt es indes erfreuliche Zeichen. Dazu liefert der kkvergleich nützliche Tipps.

Informiert man sich im Bekanntenkreis darüber, warum die Krankenkasse nicht gewechselt wird, obwohl “ihre” Kasse zu den teuersten im Lande gehört, schwingen die Antworten “Treue”, “Qualität” und “Kundendienst” obenauf. Offenbar stufen Schweizerinnen und Schweizer die Beständigkeit höher ein, als ein mehr oder weniger grosser Spareffekt. Umgekehrt gehen Krankenkassen aber mit einer gewissen Augenwischer-Technik mit ihren Kunden um. Einerseits werden die Prämien nicht in jenem Umfang erhöht, damit die Kosten auch tatsächlich gedeckt werden und andererseits wird den Betroffenen Kunden der 18 Kassen der vermutete Aufschlag im Sommer 2010 einfach verschwiegen.

Aber aus welchem Grund werden die Kunden nicht vorgewarnt? Der Grund könnte darin liegen, dass die betroffenen Krankenkassen darauf spekulieren, ihre Reserven im Verlaufe der nächsten Monate wieder aufstocken zu können. Diese Hoffnung wird darum genährt, weil die Börsenkurse in den vergangenen Wochen stetig nach oben gezeigt haben. Der SPI schloss heute auf dem 52-Wochenhoch und hat seit Jahresbeginn um rund 20 Prozent zugelegt. Weil Teile der Reserven in Wertpapieren wie Obligationen und Aktien investiert werden, besteht berechtigte Hoffnung, dass sich die finanzielle Basis der Krankenkassen (wie übrigens auch der Pensionskassen) erholen wird. Allerdings ist der Effekt immer etwas verzögert, weil das Kapital nicht sofort zu den besseren Konditionen investiert werden kann.

Tipps für Versicherte

Wer nur eine Police der Grundversicherung besitzt, sollte sich nicht von falscher Treue zur Krankenkasse beirren lassen. Die Berechnung einer Prämie beruht auf knallharte Zahlen und nicht auf ewige Kundentreue. Der Wechsel zur günstigsten Kasse ist für jeden Versicherten ratsam, auch wenn es sich um eine Billigstkasse handelt. Der zu erfüllende Leistungskatalog ist bei allen Anbietern der genau gleiche. Sollte diese Kasse im Sommer die Prämien erhöhen wollen, so muss die Versicherung dies ihren Mitgliedern fünf Monate im Voraus bekant geben – so will es das Gesetz.  Aufgrund der Erhöhung hat der Versicherte nun das Recht auf Mitte Jahr die Krankenkasse wieder zu wechseln. Das kostet zwar Zeit und Aufwand, spart aber viel Geld.

Weiterführende Links

Kostenlose Prämienvergleiche.
Tipps zum Krankenkassenwechsel.

Pascal Couchepin lächelt und gibt zu seiner ausdrücklichen Freude bekannt, dass die Krankenkassenprämien nun doch nicht so stark steigen, wie man das angenommen hatte. Doch die Freude des scheidenden Bundesrates ist nur eine Vordergründige.  Die Kassen haben nämlich viel zu tiefe Prämien beantragt – aus Furcht, kunden zu verlieren. Dieser schuss könnte hinten raus gehen.

Nach oben! Auch in diesem Jahr steigen die Prämien

Nach oben! Auch 2011 steigen die Prämien, doch Pascal Couchepin wird's nicht mehr kümmern - er tritt ab.

Es sei den “getroffenen Massnahmen des Bundes und der beteiligten Akteure” zu verdanken, dass die Prämien im Durchschnitt “nur” 8,7 statt wie befürchtet 15 Prozent ansteigen würden. Doch die Freude währt nur kurz, wie der Krankenkassenblog herausgefunden hat: Die Kassen haben nämlich nicht die volle Prämienerhöhung beantragt, sondern mit Absicht nur einen moderaten Anstieg gewünscht. Dies hat zur Folge dass der gefürchtete Prämienschock jetzt nicht als besonders schlimm betrachtet wird – eine rein Marktwirtschaftliche Massnahme und ganz bestimmt nicht eine Folge von Bundesrat Couchepins Massnahmen. Tatsache ist nämlich, dass die meisten Krankenversicherer mit Prämien ins neue Jahr steigen, die viel zu niedrig sind. Ein Prämienanstieg im Jahr 2011 ist auf dieser Basis bereits sicher. Und das ist sogar legitim: Krankenversicherer haben in der Regel drei Jahre Zeit um nötig gewordene Defizite auf die Prämien zu überwälzen. Im Idealfall können die für 2010 nicht beantragten Prämien auf das nächste Jahr übertragen werden. Bei der derzeitigen Entwicklung der Kosten wird die Prämienexplosion jedoch nur um ein Jahr verschoben.

So wechseln Sie die Krankenkasse

Viele Menschen befürchten, ein Krankenkassenwechsel mache sie zu schlechteren Kunden, oder gewisse Vorteile gingen dadurch verloren. Auch scheuen sie sich vor den Umtrieben, die ein Wechsel mitbringen soll. Tatsache ist aber: Jede Grundversicherung erbringt die exakt gleiche Leistung und Wechseln ist mit wenig Aufwand möglich! So gehen Sie vor:

1. Alte Krankenkasse kündigen
zum Beispiel mit diesem Musterbrief (Word-Dokument)

2. Die günstigste Prämie berechnen lassen
mit dem kostenlosen Prämienrechner

3. Bei der neuen Krankenkasse anmelden
Die Offerte unterschreiben die sie über den Prämienrechner oder über eine Offertanfrage bestellen können.

Tipps und weitere Infos

Die alte Grundversicherung kann auch gekündigt werden, wenn man die Kasse zuletzt doch nicht wechselt. Wird die alte Kasse bis Ende Jahr nicht von einer neuen Kasse davon in Kenntnis gesetzt, dass Sie nun dort versichert sind, bleibt man automatisch bei der bisherigen Kasse versichert. Siehe auch

Die heute vom Bund bekannt gegebenen Prämien verstehen sich für erwachsene Personen, die eine Franchise von 300 Franken wählen, die Unfallversicherung einschliessen und keine HMO- oder ähnliche Modelle wählen. Ändern Sie die Franchise oder wählen Sie ein Hausarztmodell, wird die Prämie günstiger.

Die Prämien 2010 sind bekannt

September 28th, 2009

Neues aus dem Bundeshaus: Der vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) angekündigte Aufschlag von bis zu 15 Prozent fällt mit einem durchschnittlichen Wert von knapp 9 Prozent erfreulich tief aus. Unterschiede sind regional bedingt und neben Versicherten mit hoher Franchise trifft es im kommenden Jahr auch die Jugendlichen bis 26 Jahre.

In der Grundversicherung dürfen Krankenkassen das Alter der Versicherten nur im eingeschränkten Masse berücksichtigen. Im unserem Lexikon steht dazu:

Bei der Berechnung der Prämie in der Grundversicherung dürfen die Krankenkasse drei Einteilungen vornehmen: Kinder bis 18 Jahre, junge Erwachsene bis 26 Jahre und Erwachsene ab dem 26. Lebensjahr.

Die Risiken innerhalb dieser drei Gruppen können unterschiedlich bewertet werden. In der Regel werden für Kinder familienfreundliche Tarife angeboten, während Jugendliche ebenfalls mit tieferen Prämien angelockt werden, weil sie als gesund gelten und eher selten zum Arzt gehen. Dieser Umstand scheint sich aber geändert zu haben. Im Gegensatz zu den Erwachsenen, die mit einer durchschnittlichen Erhöhung von 8,8 Prozent zu rechnen haben, steigen die Prämien für junge Erwachsene im Schnitt um 14 Prozent.

Von teuren Kassen und günstigen Kassen

Die Prämienunterschiede für Erwachsene Personen sind teilweise eklatant: ein Versicherter im Kanton Zürich zahlt bei kleinster Franchise bei der Supra 564 Franken Monatsprämie, während er bei der Groupe Mutuel mit 325 Franken im Monat zu stehen kommt. Die Supra verlangt pro Jahr also über 2′800 Franken mehr als die günstigste Kasse – bei genau gleicher Leistung notabene.

Hier eine Übersicht der höchsten und tiefsten Prämie des jeweiligen Kantons. Berechnet wurde die Prämie für eine erwachsene Person die eine Franchise von 300 Franken gewählt hat, keine HMO oder ähnliche Modelle, abgeschlossen hat,  die Unfalldeckung eingeschlossen hat und jeweils in der jeweiligen Hauptstadt des Kantons wihnhaft ist.

AG: Galenos 266 Franken / SKBH 380 Franken
AI: Assura 220 Franken / Sanitas 282 Franken
AR: EGK 229 Franken / CSS 318
BE: CM 364 Franken / SKBH 490 Franken Franken
BL: Hermes 308 Franken / Sympany 420 Franken
BS: Assura 354 Franken / Helsana 558 Franken
FR: Sanagate 305 Franken / Helsana 391 Franken
GL: Aquilana 247 Franken / Wincare 364 Franken
GR: Assura 260 Franken / CSS 359 Franken
JU: Assura 312 Franken / Wincare 489 Franken
LU: EGK 256 Franken / Visana 425 Franken
NW: Aquilana 205 Franken / Visana 291 Franken
OW: Aquilana 217 Franken / KPT 331 Franken
SG: Galenos 274 Franken / Visana 384 Franken
SH: Assura 276 Franken / Visana 394 Franken
SO: Provita 274 Franken / Progrès 363 Franken
SZ: Aquilana 243 Franken / Visana 384.20 Franken
TG: Sanagate 274 Franken / Helsana 365 Franken
UR: Progrès 235 Franken / Helsana 319 Franken
VS: CM 263 Franken / Visana 368 Franken
ZG: EGK 237 Franken / Helsana 324 Franken
ZH: Groupe Mutuel 325 Franken / Supra 564 Franken

Es ist deshalb ungemein wichtig, dass man sich auch in diesem Jahr über die aktuellen Prämien in seinem Wohnort informiert. Hat man vor zwei, drei Jahren in die günstigste Krankenkasse gewechselt kann es gut sein, dass diese Kasse heute zu den teureren gehört.

Prämienvergleiche gibt es zahlreiche im Internet, einige sind sogar vollkommen unabhängig. Wir vom “kkvergleich” bietet kostenlose und unabhängige Beratung an und verfügen über einen übersichtlichen Krankenkassenvergleich – mit kostenloser und unverbindlicher Offertenbestellung.

Krankenversicherung im Ausland

September 5th, 2009

Bei Wohnsitznahme im Ausland wird unterschieden zwischen festem Wohnsitz und zeitlich begrenztem Auslandaufenthalt. Viele Länder ausserhalb des Grenzgebietes zur Schweiz und auch ausserhalb der EU kennen auch eine vergleichbare Versicherungspflicht. Zusatzversicherungen werden bei befristeten Auslandaufenthalten meist nur noch kurze Zeit weitergeführt und können meistens für die Dauer des Aufenthaltes im Ausland sistiert (pausiert) werden. Beim endgültigen Verlassen der Schweiz werden Zusatzversicherungen in kurzer Zeit aufgelöst.

Verlassen Sie die Schweiz für ein Austauschjahr oder einen befristeten, zum Beispiel beruflichen Aufenthalt und behalten Sie den Wohnsitz in der Schweiz, kann die Grundversicherung in der Schweiz belassen werden. Es wird jedoch dringend geraten, Zusatzversicherungen abzuschliessen, die im Bedarfsfall die Behandlung im Ausland oder die Rückführung in die Schweiz garantieren. Besonders Länder wie USA oder Japan kennen nur ein privates Krankenversicherungssystem und erwarten für eine Behandlung von Ausländern eine Zahlungsgarantie oder eine Bevorschussung.
Read more »

Sparen im Gesundheitswesen

September 4th, 2009

Die Wirtschaftskrise und die steigenden Gesundheitskosten hinterlassen Spuren bei den Prämienzahlern. In der aktuellen Umfrage vertreten 80 Prozent die Meinung, im Gesundheitswesen müsse dringend gespart werden. Widersprüchlich bleibt die Umsetzung: Obwohl das eigene Verhalten die Kostenentwicklung antreibt, geht die Bevölkerung nur ungern Kompromisse ein. Grosser Zuspruch erhält dagegen die Idee, die Arztwahl freiwillig einzuschränken, wenn dies zu tieferen Prämien führt. Fast 90 Prozent befürworten zudem eine strenge Rechnungskontrolle durch die Versicherer.

Steigende Kosten verursachen steigende Prämien: Diesen Zusammenhang versteht die Bevölkerung je länger je besser. 33 Prozent sind der Meinung, der Prämienanstieg rühre daher, dass man zu häufig zum Arzt geht. Für 28 Prozent sind die teuren Medikamente schuld. Neu machen auch 13 Prozent der Bevölkerung (2008: 4 Prozent) die fehlende Sparbereitschaft für den Kostenanstieg verantwortlich. Die aktuelle Kosten- und Prämienentwicklung hat Konsequenzen: Beinahe 80 Prozent der Bevölkerung betrachten die Prämien als hoch, rund 30 Prozent (2008: 20 Prozent) gar als zu hoch. Nur noch für 16 Prozent stellt die Prämie kein Problem dar (2008: 24 Prozent). Vier von fünf Personen sind deshalb der Meinung, im Gesundheitswesen müsste sehr oder eher dringend gespart werden. Read more »

Die Grundversicherung

September 3rd, 2009

Die Grundversicherung (auch obligatorische Krankenpflegeversicherung) ist im Gegensatz zur Zusatzversicherung für alle in der Schweiz lebenden Personen obligatorisch und gewährleistet eine hochstehende und umfassende Grundversorgung. Alle Krankenkassen haben in der Grundversicherung die genau gleichen Leistungen zu erbringen. Wenn eine Person der Grundversicherung einer Krankenkasse beitreten will, ist diese gesetzlich verpflichtet, die Person aufzunehmen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Krankenkasse im Wohnort in dem Sie leben auch aktiv ist. Ist die Krankenkasse aktiv, darf niemanden ablehnen, schon gar nicht aufgrund der gesundheitlichen Vorgeschichte oder anderen Faktoren wie Alter oder Geschlecht.

ADS

Copyright 2009 by 2media GmbH
Proudly powered by WordPress. Theme developed with WordPress Theme Generator.