Normalerweise gibt es einen Prämienanstieg pro Jahr – und dieser erfolgt meist im Dezember. Weil nun aber viele Krankenkassen nicht mehr über ausreichend Geld verfügen, erfolgen immer öfters ausserordentliche Prämienaufschläge. So wollen die Versicherer ihr Loch in der Kasse stopfen. Die Gesundheitskosten steigen, die Krankenkassenprämien auch. Das ist nicht neu, doch für viele Versicherungsnehmer können die Prämienaufschläge finanziell untragbar werden. Deshalb ist es wichtig, die Versicherungsanbieter und deren Prämien jeweils genau unter die Lupe zu nehmen. Nur durch einen regelmässigen Vergleich erfahren Sie, bei welchem Versicherer Sie mehr für ihr Geld bekommen.
Prämienaufschlag unter dem Jahr?
Nun ist bekannt geworden, dass die Prämien zahlreicher Krankenkassen aufgrund von Verlusten erneut ansteigen werden. Und zwar nicht erst auf Ende, sondern auf Mitte des laufenden Jahres. Eine solche unterjährige Prämienerhöhung müssen Sie jedoch nicht einfach hinnehmen. Das schweizerische Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) besagt, dass Versicherte, deren Prämien auf Mitte Jahr teurer werden, die Krankenkasse unter Einhaltung einer einmonatigen Frist kündigen können. Zudem muss der Versicherer die neuen, vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) genehmigten, Prämien jedem Versicherungsnehmer mindestens zwei Monate vor deren Erhöhung mitteilen und ihn auf sein Recht, die Kasse zu wechseln, hinweisen (vgl. KVG, Art. 7, Abs. 2). Das heisst im konkreten Fall: Die Krankenkassen müssen die Versicherungsnehmer bis Ende April über eine mögliche Prämienerhöhung informieren. Akzeptiert der Versicherte den Aufschlag nicht, so kann er den entsprechenden Vertrag bis Ende Mai kündigen und per 1. Juli die Versicherung wechseln.
Seien Sie sich bewusst, dass sich auch bei einem ausserordentlichen Kassenwechsel ein Vergleich der Krankenkassen und ihrer jeweiligen Prämien lohnt. Nicht selten kann dadurch viel Geld gespart werden. Wir begleiten Sie auf dem Weg zu Ihrer optimalen Versicherung. Lassen Sie sich kostenlos beraten und bestellen Sie noch heute eine unverbindliche Offerte. Damit auch Sie künftig bei der Versicherungsprämie Geld sparen.